Warum es wichtig ist, das Problem wertzuschätzen...

Warum es wichtig ist, das Problem wertzuschätzen...

Ach, Probleme sind doch wundervoll. Sie sind wie die Sterne im Nachthimmel, jeder einzelne strahlend und einzigartig. Wir könnten uns in dem Blick verlieren, denn immer wieder sehen wir neue Probleme und kombinieren sie zu Problemmustern. Schönes Bild, oder?

Im Alltag fällt es mir nicht so leicht, über meine Probleme zu schwärmen. Dabei sind sie doch so extrem wertvoll. In meiner Eile, meine und andere Probleme zu lösen, vergesse ich oft, dass sie wichtige Signale sind. Sie weisen nämlich auf eine Bedürfnisverletzung hin.

Die Tendenz, in Problemschleifen festzustecken, hat einen grundlegenden Zweck: uns zu schützen. Wenn ich mir bewusst machen würde, dass mein Bedürfnis nach Orientierung und Kontrolle zB gerade nicht erfüllt ist, könnte ich verstehen, wieso ich mich ängstlich fühle, wenn meine Pläne für den Tag durchkreuzt wurden.

Ergibt das Sinn?

Was ich sagen will: It sucks sometimes. Und ich sage let it suck. Ist doch schön, dass es nicht immer schön ist.

Wie siehst du das?

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Und bitte: Ich beziehe mich auf Luxusprobleme und nicht auf Probleme, die durch den Krieg, Extremismus, Armut (die Liste ist lang) hervorgebracht werden. Wir leben hier in Deutschland sehr privilegiert und daher sind auch meine Probleme privilegiert.

Ich nehme mir das Recht, über Probleme und Emotionen zu sprechen, um meine und vielleicht die mentale Gesundheit von Anderen verbessern zu können in diesen herausfordernden Zeiten.

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